Haack , Christa

111 haack

Ein Bericht aus: ARTPROFIL – Magazin für Kunst, Heft 111, © SYNTAX. Medienproduktion + Verlag GmbH, 68219 Mannheim, Deutschland, http://www.artprofil-kunstmagazin.com, E-Mail: redaktion@artprofil-kunstmagazin.com

Anzeige F3 072Christa Haack

In Norddeutschland geboren wuchs im Saarland auf. Kunst war seit ihrer Kindheit schon immer ein Teil ihres Leben. Den Wunsch Architektur oder Kunst zu studieren haben ihr die Eltern verwehrt. „ Sie sollte etwas Anständiges lernen“.

So kam es, dass sie zur Landeszentralbank kam. Nach der Geburt ihres Sohnes hat sie diesen „integeren “ Beruf aufgegeben und ist kurze Zeit später mit ihrer Familie nach Paris gezogen. Dort studierte sie an der „Unioin Central des Arts Decoratifs“ – Paris. Ein Teil dieses Studiums war das Herstellen und Gestalten von handegeschnittenen Passepartouts. Ein Zweig des Buchbinderhandwerks. Hier konnte sie ihrer Kreativität in Form von Farbe und Gestaltung freien Lauf lassen.

Als sie nach 5 Jahren von Paris zurück nach Deutschland kam eröffnete sie ihr eigenes Einrahmungsstudio in der Nähe von Bonn. Sehr erfolgreich betrieb sie dieses 10 Jahre bis zum Jahre 2000. Sie verließ Deutschland erneut und zog mit ihrem Mann nach London . Dort fühlte sie sich gleich wohl. Sie hatte jetzt die Zeit und Muße um sich auf ihre künstlerische Ausbildung zu konzentrieren. Sie studierte von 2003 – 2006 an der „Hampsteadt School of Art – London“ Malerei. Danach besuchte sie jährlich für mehrere Wochen Fortbildungsseminare an verschiedenen staatlichen Kunstakademien in Deutschland und Südtirol. 2010 nahm sie an einer Meisterklasse bei Alexander Jeanmaire, Zürich, teil.

Red Carpet - 80x80 cm - 2010 - 1.250,00€ - Christa Haack -

Red Carpet – 80×80 cm – 2010 – 1.250,00€ – Christa Haack –

In London war sie Mitglied eines großen Kunstvereins und hatte zahlreiche Einzel- und Gruppenaustellungen in Galerien, bei Kunstmessen und Open-House- Veranstaltungen.

Im Januar 2014 kehrte sie mit ihrem Mann zurück nach Deutschland. Freiburg war ihr Ziel. Dort angekommen ging es gleich auf die Suche nach einem passenden Atelier, was sie relativ schnell in der alten „KSW“ in Waldkirch-Kollnau fand.

Seit ihrer Rückkehr nach Deutschland konnte sie an vielen Ausstellungen im In- und Ausland teilnehmen. U. a. in 2014 in Riga-Lettland, Bellano am Comer See, Galerie Ton-Art am Zürich See und auf der Arte international Binningen. In 2015 auf der Arte Innsbruck, in der Galerie Kass – Innsbruck, auf der Art Sylt 2015 in List, im Alten Dampfbad in Baden Baden, sowie auf der Artistes du Monde – Cannes, Museum St. Johann – Österreich , WAAS.sche Fabrik Geisenheim und der Arte Internationl Binningen/Basel Schweiz – 2016 Art Space Gallery New York

Über ihre Arbeit sagt sie selbst:

Meine Bilder sind abstrakte expressive Malerei.

Ich lasse mich von meinen eigenen Gefühlen treiben. Es sind gerade diese eigenen Empfindungen, denen ich freien Lauf lasse, die es mir ermöglichen dem Bewußtseinsfluß freien Lauf auf der Leinwand zu geben.H4

Mit dem Aufbau strukturgebender Materialschichten beginnt der Prozess des Werdens. Unregelmäßige Farb – und Materialschichten folgen. Die Schichten werden wieder und wieder übermalt. Das Ende des Prozesses ist nicht absehbar. Wenn die Kräfteverhältnisse stimmen, erst dann ist ein Bild fertig. Das heißt, wenn die Kraftfelder ausgeglichen sind und der Dialog fortdauert. Der Betrachter hat Teil an diesem Dialog, indem er seine eigene Wirklichkeit assoziiert und den Dialog mit seiner eigenen Imagination ergänzt.